Wissenswertes und News über Spinat

Spinat stammt vom Ursprung her vermutlich aus Mittelasien. In Europa wird das gesunde Gemüse hauptsächlich in Italien, Frankreich und Deutschland kultiviert. Spinat ist ganzjährig verfügbar. Frischen Spinat erkennt man an seinen festen und grünen Blättern. Spinat ist ein überaus vitamin- und mineralstoffreiches Gemüse. Nach dem Waschen die Stiele entfernen und den tropfnassen Spinat möglichst ohne Wasserzusatz blanchieren. Spinat kann roh als Salat gegessen werden, meist wird er aber gekocht oder gedünstet. Spinat wird auch gerne zum Füllen von Rouladen, in Verbindung mit Käse zum Füllen von Teigtaschen oder als Pizzabelag verwendet.

 

100 g Spinat enthalten:

15 kcal (64J), 2,5g Eiweiß, 0,3 g Fett, 0,6 g Kohlenhydrate, 2,6 g Ballaststoffe, 554 mg Kalium,117 mg Calcium, 58 mg Magnesium, 4,1 mg Eisen, 549 µg Vitamin A, 1,4 mg Vitamin e, 0,20 mg Vitamin B2, 0,20 mg Vitamin B6, 51 mg Vitamin C, 335 µg Vitamin K, 145 µg Folsäure.

 

Hinweis zur Lagerung:

Spinat können Sie im Gemüsefach Ihres Kühlschranks aufbewahren.

Spinat: Macht doch stark

Der Nitratgehalt könnte dafür verantwortlich sein, dass Spinat neben anderen grünen Blattgemüsen die körperliche Leistungsfähigkeit steigert. Das schließen schwedische Forscher aus Sauerstoffmessungen bei Belastungstests. Die Versuchspersonen verbrauchten bei gleicher Leistung weniger Sauerstoff auf einem Fahrradergometer, wenn ihnen zuvor Nitrat verabreicht worden war. Der Grund: Die Effizienz der Energieproduktion ihrer Muskelzellen hatte sich verbessert, schreiben die Wissenschaftler vom Karolinska Institut in Stockholm.

(Gefunden Rheinpfalz "Sonntag Aktuell" 20.02.2011)
 

Bärlauch


Bärlauch oder auch Waldknoblauch genannt, ist eine alte Gewürzpflanze mit Tradition, die in letzter Zeit wieder in Mode gekommen ist. Ihr volkstümlicher Name Ramsen oder Rams geht auf ihren starken Geruch und ihren Austrieb Mitte März bis Mitte April, dem Zeichen des Widders, zurück. Das vitaminreiche Lauchgewächs enthält ätherische Öle mit schwefelhaltigen Bestandteilen und ist ideal für eine Frühjahrskur, da es die Blutzirkulation und die Verdauung anregt, den Blutdruck senkt und den Körper entgiftet. Fettlösliche Schadstoffe wie Quecksilber oder Cadmium können ausgeschieden werden. Die Volksheilkunde empfiehlt Bärlauchverzehr gegen Appetitlosigkeit, bei Magen und Darmproblemen, Rheuma, gegen Würmer und Bakterien.
War er früher nur in Wäldern zu finden, wird Bärlauch nun auch in Gärten und Gärtnereien in größeren Mengen angebaut. Beim Selbersammeln im Wald besteht die Gefahr, Bärlauchblätter mit den giftigen Maiglöcken- oder Hebstzeitlosenblättern zu verwechseln, aber nur die Blätter des Bärlauch verströmen beim Zerreiben einen Knoblauchduft. Zur Blütezeit verwandelt sich das feine milde Knoblaucharoma, in einen starken, scharfen Geruch. Zwiebeln, Blüten, Blätter und die weichen Samen des Lauchgewächses sind genießbar. Die jungen Triebe und Blätter schmecken besonders gut roh in Salat, als Brotbelag oder in Kräutersaucen und Quarkspeisen. Kurz gegart würzen die Blätter Suppen, Aufläufe, Eierspeisen, Nudeln und Kartoffelgerichte. Kreative Köche aromatisieren mit Bärlauch auch Öl und Essig. Im Gegensatz zum Knoblauchverzehr riecht man nach einer Bärlauchmahlzeit nicht, vielleicht ist das Frühlingsgewürz deshalb so beliebt.
Quelle: www.marita-offermanns.de